Tina Teubner
Aufstand im Doppelbett
Lieder, Kabarett, Unfug
Am Klavier: Ben Süverkrüp
„Vor acht Jahren ist das Glück in Form meines Mannes zur Tür hereingekommen. Mein Mann ist immer noch da.“
Es wäre kein Abend mit Tina Teubner, wenn dieser trockenen Feststellung nicht umgehend ein Spottgewitter folgen würde: Auf die Routine und die Ignoranz, auf die Niederlagenverschweiger und das Mittelmaß, auf die Cousine und die Gutmenschen, auf die stumpfe Zufriedenheit und die ewig Wichtigen - und nicht zuletzt auf die Vergänglichkeit dieses betörenden, wahnsinnigen, prallen, wehmütigen, viel zu kurzen Lebens. In ihrem Jubiläumsprogramm widmet sie sich der Frage, wie das mühsam erworbene Glück schließlich bleibt und stellt fest: Gar nicht so einfach. Aber äußerst erheiternd. Wenn man es genau genommen nicht so genau nimmt.
Hesse - unerhört!
Ein spannendes Rezital über Hermann
Hesse und sein Verhältnis zur Musik
Er liebte die Musik, wurde von ihr inspiriert, seine Gedichte wiederum inspirierten Musiker. „Das ist ja das Geheimnis der Musik, dass sie nur unsere Seele fordert, die aber ganz, sie fordert nicht Intelligenz und Bildung, sie stellt über alle Wissenschaften und Sprachen hinweg in vieldeutigen, aber im letzten Sinne immer selbstverständlichen Gestaltungen stets nur die Seele des Menschen dar.“
Wir – das sind Daniela Bosenius, Gesang, Julia Diedrich, Piano, und Ulrich Lussem, Rezitationen – nutzen den Schwung dieser „Liebesbeziehungen“ und möchten über Hermann Hesse und „seine“ Musik erzählen, was Musik in ihm aus- und loslöste und wie sie ihn und seine Werke damit nachhaltig beeinflusste.