Auch im Olymp ist es öde, ohne Liebe. Götterdämmerung darum in Theben – zwei kommen in Menschengestalt. Und zerschmettern das Selbstverständnis derer, denen sie begegnen. Aber die Götter entlarven sich selbst: Der eine als derber Spötter mit schlechten Umgangsformen, der andere als narzisstischer Träumer. Identität und Image sind die zentralen Themen dieser Kleist‘schen Komödie, die zwar in gebundener Sprache, aber ohne Ehrfurcht hier als typische Harlekinade daherkommt.
Premiere am 28. April 2012
Regie: Gudrun Cornely
Es spielen: Heinz Horst, Andrea Reisse, Horst Roden, Dagmar Terheggen, Oliver Tripp und Claudia Werner
DIE GALERIE
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